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Der neue Facebook Newsfeed Algorithmus – das Ende der organischen Reichweite?

Facebook Algorithmus

Mark Zuckerberg hat es Anfang diesen Jahres persönlich verkündet: 2018 gibt es bedeutende Veränderungen im Facebook Newsfeed Algorithmus. Inhalte von Freunden und Familie werden priorisiert, während Unternehmensseiten an Reichweite verlieren.

Das selbsterklärte Ziel von Facebook ist es damit das „Wohlbefinden der Nutzer zu fördern“ und diese darin zu unterstützen, „bedeutsamere soziale Beziehungen“ zu führen. Mehr darüber auch hier in einem offiziellen Facebook-Video. Demnach wird die Interaktion zweier Personen vom Algorithmus aktuell als bedeutungsvoller erachtet als die Interaktion einer Person mit einer Facebook-Seite.

Hat Facebook sich in der Vergangenheit noch darum bemüht, Nutzer so lang wie möglich auf der Plattform zu halten, wird mit den Veränderungen am Algorithmus sogar in Kauf genommen, dass die auf der Plattform verbrachte Zeit der Nutzer durch diese Änderung sinken kann.

Was bedeutet das für Werbetreibende?

In erster Linie müssen Unternehmen weiter mit einer sinkenden organischen Reichweite rechnen. Generell sollen Inhalte von Medien, Marken und Unternehmen, die zu „bedeutungsvollen Interaktionen“ führen, laut Zuckerberg bessere Chancen im News-Feed haben. Facebook hat hierzu auch Empfehlungen für Publisher herausgegeben, die ihr hier nachlesen könnt. Drei wichtige Punkte werden hier hervorgehoben:

  1. Beiträge sollen Interaktionen in der jeweiligen Community auslösen.
  2. Der Fokus soll auf die Zielgruppe und ihre Bedürfnisse gerichtet sein.
  3. Vermeiden von Engagement-Bait, wie z.B. „Like, wenn du das auch kennst!“

Eine Möglichkeit, weiterhin einen prominenten Platz im News Feed zu ergattern, sind nach wie vor die Facebook-Werbeanzeigen. Allerdings könnten die Preise für Anzeigenplätze bei steigender Nachfrage langfristig ebenfalls in die Höhe schnellen. Wie genau sich die neuen Entwicklungen auf das Werbeinventar auswirken, bleibt aber noch abzuwarten.

Fakt ist: Gute Inhalte bleiben und werden wichtiger – das gilt vor allem auch für kleine Unternehmen, die mit einem geringen Werbebudget auskommen müssen.

Was können Nutzer tun, die weiterhin keine Unternehmens-Updates verpassen möchten?

Eine gute Nachricht zum Schluss: Jeder Nutzer hat die Möglichkeit, in den Einstellungen seiner abonnierten Seiten eine Auswahl für den eigenen News Feed vorzunehmen („Als Erstes anzeigen“).

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Bildquelle: ©Pixabay


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