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10 Tipps zur Verwendung von Pinterest

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Pinterest ist ohne Zweifel DAS visuelle Social Network des Moments. Nach einem ungewöhnlichen Boom seit seiner Gründung vor nur zwei Jahren, ist Pinterest zu unmittelbarer Konkurrenz von Twitter, Youtube und Google Plus geworden.

Für alle, die sich bisher noch nicht mit Pinterest auseinandergesetzt haben, nachstehend ein kleine Gebrauchsanleitung, wie Unternehmen diesen Kanal sinnvoll für die eigene Social Media Strategie nutzen können:

1. Einen Account auf Pinterest erstellen und einrichten

Um Pinterest zu verwenden, muß man natürlich als erstes einen Account einrichten. Das geht sehr schnell, jedoch sollte man darauf achten, gleich von Anfang an die richtigen Einstellungen zu verrwenden:

  • Den Unternehmensnahmen als Usernamen verwenden
  • Das Logo als Profilfoto hochladen
  • Alle Links auf andere Social Media Profile eintragen
  • Eintragen von relevanten Keywörtern im Beschreibungsfeld

Sobald das erledigt ist, sollten Sie dazu übergehen, Ihre Webseite und/oder Ihren Blog mit entsprechenden Buttons für  Pinterest auszurüsten – sowohl für das „Pinnen“ von veröffentlichten Bildern/Videos als auch für das Folgen des Unternehmensprofiles. Es besteht desweiteren die Möglichkeit, dass alles Pins automatisch auf Twitter und Facebook veröffentlicht werden. Man verbindet dazu einfach die Profile in den Pinterest-Einstellungen. Auch die bereits vorhandenen Social Media Profile sollten für den Gebrauch von Pinterest angepasst werden. Durch die Applikation von woobox.com kann z. B. ein eigener Pinterest-Tab auf der Facebook-Unternehmensseite eingerichtet werden.

Abschliessend sollte man nun noch entsprechende auf die eigene Zielgruppe optimierte Boards auf Pinterest einrichten – sowohl für die eigenen Produkte als auch für Inhalte, die für die Zielgruppe von Interesse sein könnten.

2. Die Quelle der Pins

Die Ethik von Pinterest (und der Social Media generell) verlangt, dass die Quelle des entsprechenden Pins immer aufgeführt wird. Pinnen Sie eigene Bilder, ist die das Anbringen eines kleinen Vermerkes mit dem Link auf Ihre Webseite empfehlenswert.  So gehen Ihre Informationen auch bei einem „Re-Pin“ nicht veloren.

3. Wie pinnen

Grundlegend ist es auf Pinterest ratsam, so vielen Usern wie möglich zu folgen – wenn möglich natürlich themenbezogen. Anfangs jedoch sollte man eher auf Masse als auf Klasse setzen, um sich schnellstmöglich einen Bekanntheitsgrad zu verschaffen. Danach muss man nur noch pinnen und re-pinnen. Nach Möglichkeit wird hierzu die Pinterest-Suche verwendet, um thematisch zu den eigenen Keywörtern verwandte Boards oder Pins vorhanden sind. Desweiteren ist es wichtig, die Pins entsprechend zu verfassen:

  • Link und Quelle des Pins in der Beschreibung eintragen.
  • Hashtags verwenden, um das Thema des Pins deutlich hervorzuheben.
  • Sollten Sie eine E-Commerce-Webseite betreiben, fügen Sie den Preis des Produktes hinzu. Pinterest versieht das Bild dann automatisch mit einem Preisbanner.

Es bleibt hier vielleicht noch zu bemerken, dass Pinterest weit weniger zeitintensiv als Facebook oder Twitter ist. Bereits 10 Minuten pro  Tag können ausreichend sein, um Ihr Profil zum Laufen zu bringen. Diese 10 Minuten sollten Sie jedoch idealerweise dann auf Pinterest verbringen, wenn Ihre Follower am aktivsten sind – versuchen diesen Aspekt daher genauer zu analysieren.

4. Be social

Pinterest ist ein Social Network, Interaktion ist daher wünschenswert. Es ist ausreichend, die Pins anderer User zu kommentieren, ein „Like“ zu vergeben, Hashtags (#) oder Erwähnungen (@) zu verwenden. Es besteht sogar die Möglichkeit, Pins von einer bestimmten Webseiten zu tracken. Tippen Sie in der Adressleiste Ihres Browsers einfach folgendes ein: pinterest.com/source/webseite.tld. Es ist desweiteren ein Best Practice, sich bei anderen Usern, die Ihre Inhalte weitergepinnt haben, zu bedanken.

5. Pinterest-freundliche Inhalte erstellen

Um Ihr Pinterest-Profil mit Inhalten zu füllen und damit die eigene Webseite zu promoten, sollten Sie Ihre Homepage/Ihren Blog mit qualitativ hochwertigen Bildern ausstatten, die den Webseitenbesuchern angenehm ins Auge stechen und zum Pinnen anregen:

  • Bilder mit guter Qualität
  • Verschiedene Arten von Inhalten: Fotos, Illustrationen, Infografiken, Videos, Zitate
  • Videos werden oftmals unterschätzt, sind aber ebenfalls sehr wirkungsvoll

6. Seien Sie nicht zu selbstbezogen

Wie auf allen Social Networks, ist es auch auf Pinterest nachteilig, nur von sich selbst zu sprechen und nur eigene Inhalte zu posten. Sehen Sie sich erfolgreiche Kampagnen anderer Brands oder Unternehmen an und holen Sie sich Ideen für die eigenen Strategien! Ausserdem ist es wichtig, andere Marken oder Unternehmen, mit denen Sie gerne zusammenarbeiten würden oder bereits zusammenarbeiten, zu erwähnen oder weiterzupinnen. Wenn Sie die fünf Hauptfeeds von Pinterest regelmäßig analysieren (Following, Categories, Everything, Popular, Gifts), können Sie einfach neue Trends, neue User und neue Keywörter Ihres Interesses herausfinden.

7. Promotions

Selbstverständlich ist Pinterest für Unternehmen auch ein Instrument zur Selbst-Promotion – diese sollte jedoch kreativ sein. Es ist z. B. erwiesen, dass eine Call-To-Action in der Beschreibung, die Interaktion um 80% erhöht. Ziehen Sie eventuell ein Gewinnspiel, dass die Verwendung von Pinterest vorsieht, in Erwägung. Ein gut realisiertes Beispiel hierfür finden Sie z. B. auf  Frozen Yogurt Yasso.

8. SEO und Referral

Pinterest, mit seinen Follow-Links, ist auch ein wichtiger Referrer für Ihre Webseite. Die Links können sowohl als Bildquelle als auch in den Beschreibungen eingefügt werden. Es ist jedoch wichtig, sich vorher zu überlegen, welche Interaktionen der User beim Besuchen Ihrer Webseite vornehmen sollte. Kurz gesagt: Verfolgen Sie auch beim Pinnen Ihre Objektive.  Wenn Sie Blogposts pinnen, denken Sie daran, den Permalink und nicht die URL zu pinnen.

9. Tools

Es gibt bereits eine Großzahl von Tools, die das Überwachen, die Verwendung und die Analyse Ihres Pinterest-Profiles vereinfachen: Die Mobile App von Pinterest, Reachli (zuvo Pinerly) zur Überwachung und zum Finden von Empfehlungen und Pinstamatic, um einfach zum Pinnen geeignete Bilder zu erstellen.

10. Analyse und Überwachung

Wie alle Social Media Kanäle sollte auch Pinterest entsprechend überwacht und analysiert werden – sowohl zum besseren Verständnis, ob die eigenen Kampagnen generell erfolgreich sind aber hauptsächlich deswegen, um diese ins letzte Detail zu optimieren und somit so effizient wie möglich zu gestalten. Pinterest selbst bietet hierfür die Sektion „Recent Acitivities„, die sie links oben auf der Pinterest Homepage finden.  Hier sehen Sie auf einen Blick neue Follower und neue Re-Pins. Zusätzlich dazu sollten natürlich Instrumente wie z. B. Google Analytics verwendet werden, mit denen Sie den von Pinterest generierten Traffic überwachen können.

Sollten Sie noch Fragen oder Ideen zu Pinterest haben, freuen wir uns auf Ihre Kommentare.

Happy Pinning! :-)

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