i...bloom...blog...bloog

global cross pollination

5 Features für einen noch erfolgreicheren On-line Shop

E-CommerceEs gibt einige wichtige Basic-Features, die jede ernstzunehmende E-Commerce Webseite im www implementiert haben sollte: Produktsortierung, Warenkorb, Check-out für Gäste und Order-Tracking.
Dann gibt es jedoch einige neuere Charakteristiken, die von Elite E-Commerce Webseiten verwendet werden – Webseiten, die als herausstehendes Beispiel für On-line Shopping Experience stehen.

Nachstehend eine Auflistung jener 5 Features, mit denen sich ein On-line Shop nochmal deutlich von der Konkurrenz abheben kann:

1. Produktvorschläge in den Suchergebnissen

Wenn der User die Suchfunktion auf der Webseite verwendet, sollten ihm nach dem Tippen der ersten Buchstaben standardmäßig eine Wortvervollständigung mit  Suchbegriffen angeboten werden. Eine weiterer Step zur Userfreundlichkeit ist es hingegen, dem User sofort auch Bilder, Kategorien, Produktdetails und Preise anzuzeigen, ohne dass er sich durch die Suchergebnisseiten klicken muss.

Altrec hat das in seiner Suche hervorragend gelöst, indem diese Webseite Autovervollständigung und Empfehlungen kombiniert. Mit der Autocomplete-Funktion weiss der User, dass es auch noch andere Optionen als die im Detail vorgeschlagenen Produkte gibt, wie z. B. in untenstehendem Beispiel „Gift for Kids“. Gleichzeitig wird dem User jedoch eine zeitsparende Möglichkeit geboten, direkt auf eines der vorgeschlagenen Produkte zu klicken.

Autocomplete Suche

 

2. Inline Formular Validierung

Frustration während des Bezahlungsvorganges führt zu verlorenen Transaktionen. Es gibt nur wenig Frustrierenderes, als ein Formular auszufüllen, den „Senden“-Button zu drücken um dann herauszufinden, das ein Formularfeld ungültig war. Im schlimmsten Fall müssen sogar alle Daten neu eingetippt werden. Eine Inline Formular Validierung ist ein wichtiger Schritt, um den Bezahlungungs- oder Registrierungsvorgang für den User so einfach und schnell wie möglich zu gestalten.

Gemeinsam mit den Erklärungstexten, die dem User beim Checkout behilflich sind, hilft die Formular-Validierung Fehler und damit ein vorzeitiges Verlassen des Checkouts durch den Benutzer zu vermeiden. Ein zusätzlicher Vorteil ist es, dass durch ein intelligentes Nachrichtensystem bei gültigen oder ungültigen Feldern eine Beziehung zum User aufgebaut wird, der dankbar für diese Hilfestellung ist. Wie im Artikel „The State Of E-Commerce Checkout Design 2012“ von Smashing Magazin jedoch bereits erwähnt wurde, ist eine Adressen-Validierung meist keine ideale Lösung. Mangelhafte Validierungen, die es dem User nicht ermöglichen einen Bestellvorgang erfolgreich abzuschliessen, weil ein falscher oder für das entsprechende Land ungültiger Eintrag des Adressfeldes dies verhindert, führen zu verlorenen Kunden.

Felder, die hingegen gut validiert werden können sind E-Mail-Adressen, Kreditkartennummern, Postleitzahlen usw.
Target macht das z. B. mit einer sofortigen Inline Formular Validierung:

Inline Formular Validierung

 

3. Animierter Warenkorb

Für einen Großteil von E-Commerce Webseiten ist es von Vorteil, den Besucher beim Shoppen nicht zu unterbrechen um diesen geradewegs zum Checkout zu schicken, sobald er einen Artikel in seinen Warenkorb gelegt hat. Hier sind animierte Warenkörbe von Vorteil. Sie sind ein effektiver Weg, dem User zu zeigen, dass ihr Produkt in den Warenkorb gelegt wurde und er zur Bezahlung gehen kann, wenn er möchte – er zwingt ihn aber nicht dazu sondern läßt ihn seinen Einkauf fortsetzen.

American Eagle öffnet z. B. einen Frame am unteren Ende des Bildschirmes sobald ein Produkt hinzugefügt wurde und liefert Details zum Vorgang und einen Bezahl-Button.

Animierter Warenkorb
Crate & Barrel  bietet ebenfalls eine nette Lösung. Diese Webseite zeigt den Warenkorb gemeinsam mit weiteren Produktvorschlägen in einem Lightwindow:

Animierter Warenkorb4. Aktueller Lagerbestand

Ein weiteres frustrierendes Erlebnis für den User ist es, beim Checkout herauszufinden, dass sein Produkt derzeit nicht auf Lager ist. Es ist daher empfehlenswert, Informationen zum Lagerbestand direkt auf der Produktseite darzustellen. Idealerweise teilt man dem Benutzer bereits hier mit, wenn der Artikel nicht mehr am Lager ist und – wenn möglich – auch bis wann eine erneute Lieferung möglich wäre. Das erhöht die Chancen auf eine Vorbestellung oder auf den Eintrag in ein Newslettersystem, dass dem User mitteilt, sobald der Artikel wieder verfügbar ist.

Nachstehend ein Beispiel von Threadless, der dem User den Lagerbestand direkt auf der Produktseite mitteilt, noch bevor dieser die Größe ausgewählt hat.

Lagerbestand

 

5. Produktvideos

Es gibt nichts Überzeugenderes als ein Video mit einer Person, die das Produkt live vorführt. Wenn Produktvideos gut durchdacht sind, können diese auch einen bereits gut laufenden Online-Shop in eine nächsthöhere Ebene pushen. Produktvideos geben dem User mehr Vertrauen für ihre Kaufentscheidung.

Wie es gehen kann, zeigt der Zappos On-line Store, der für jedes Produkt ein Produktvideo hinterlegt hat:

Produktvideos

Dies waren nur einige der aktuellsten Features, die zukünftig mehr und mehr von den Benutzern erwartet werden. Alle davon verwenden bereits etablierte Technologien und sind nicht sonderlich schwer zu implementieren. Es gibt daher keine Entschuldigung dafür, diese nicht in On-line Shops einzusetzen, um diesen damit noch userfreundlicher zu gestalten.

All diese Techniken haben desweiteren bereits bewiesen, dass sie zu einer höheren Konversionsrate und einer besseren User-Experience führen. Für den Benutzer sind sie ein klarer Hinweis darauf, dass man in diesem On-line Shop auf ihre Bedürfnisse eingehen möchte und sich entsprechend bemüht, den On-line Einkauf so angenehm wie möglich zu gestalten.

Die Idee dieses Artikels wurde von Mashable übernommen und kann in englischer Sprache hier nachgelesen werden.

Bildmaterial: Thanks to Andres Rueda on Flickr

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.